Er aber setzet sich gegen uns als ein Knecht, wäscht uns die Füße, gibt uns Brot, dient hernach der ganzen Welt und wird ein Knecht. Er spricht (Joh.13, 13 f.): Ihr nennet mich Meister und ich bin es auch. Da werden die Gaben auch nicht verleugnet. Aber der Herr fährt fort: so nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt ihr auch euch untereinander die Füße waschen. Die Gaben, vornehmlich die Gaben des Heiligen Geistes und dergleichen, werden gegeben, nicht daß wir hoffärtig werden, sondern daß wir einander dienen.
WA 41, 359
Veröffentlicht unter luther, Luther WA 41