Wie geht das zu, daß die Zung im Munde klappert, sich regt und eine Sprache daraus wird? Kein Mensch kann sagen, wie ein Haar wächst. Es ist ein verdrießlich Ding, wenn man dann bei Gottes Werken so handeln will. Wenn wir das nicht fassen, darin wir leben und schweben, wie sollen wir fassen können, was Gott allein anzeigt und darinnen wir nicht leben?
WA 37, 348 ff.
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