Wenn’s nämlich wahr ist, daß der von der Jungfrau geborene auch mein ist, so hab ich keinen zornigen Gott. Da muß ich merken und fühlen, wie eitel Lachen und Freude sei im Herzen des Vaters und kein Unlust in meinem Herzen. Wenn wir das fassen, erwachen wir wie aus einem Traum und sprechen: hilf Gott Vater, ist das wahr, daß dein Sohn mein ist? wie kann ich traurig sein? wer sollt mir etwas schaden?
WA 32, 268
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