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WA 10/1 2, 166 f.

Und das Bereiten heißt hier, den Weg zurichten, daß aus dem Wege gethan werde, was den Gang des Herrn hindern mag; gleichwie auch noch eines Herrn Knecht vor dem Angesicht seines Herrn Holz, Steine, Leute und alles, was im Wege stände, beiseit thäte. Was ist aber Christo im Wege gelegen, das Johannes sollte beiseite thun? Ohne Zweifel die Sünde, vielmehr aber die guten Werke der hoffährtigen Heiligen, das ist, er solle zu erkennen geben jedermann, daß aller Menschen Werk und Wesen Sünde und Verderben, und Christi Gnade bedürftig sei. Wer das weiß und erkennt gründlich, der ist in sich selbst gedemüthigt und hat Christo den Weg fein zubereitet; davon wir im nächstkünftigen Evangelium wollen weiter handeln. Jetzt ists Zeit, dies Evangelium auch uns nütz zu machen.

Veröffentlicht unter luther, Luther 10/1-2