Die hebräische Sprache braucht das Wort ›bekennen‹ in so weitem und breitem Sinn, daß wir’s kaum mit drei Worten erlangen: beichten, bekennen und danken. Drum wenn die hebräische Sprache danksagen will, so spricht sie: bekennen. Ist auch nicht übel noch uneben geredet. Denn danksagen ist nichts andres als die empfangene Wohltat und des Wohltäters Güte und des Bedürftigen Unwürdigkeit bekennen; wer solches erkennet und bekennet, der dankt rechtschaffen.
WA 10/1 1, 437 f.
Veröffentlicht unter luther, Luther 10/1-1