Alle Welt mag mir meinen Glauben und Wort verdammen, als ketzerisch ausschreiben und aufs schmählichste entstellen und verkehren. Aber sie muß mir ihn bleiben lassen, kann ihn mir nicht nehmen, mit all ihrem Toben und Wüten bringt sie’s nicht weiter, als daß sie mir widerspricht und ich ihr Mal und Ziel sein muß. Dennoch fällt sie, und ich stehe. Laß widersprechen, wieviel sie wollen. Gott widersteht und ficht mit seinen Werken wider ihre Wort, wollen sehen, wer hie obliegen werde.
WA 10/1 1, 403
Veröffentlicht unter luther, Luther 10/1-1