Ich will aber gern beiderlei Meinung gelten lassen, nur will ich den Gewissen die Angst nehmen, als müsse jemand befürchten, er sei ein Ketzer, wenn er glaubt, daß auf dem Altar wahres Brot und wahrer Wein ist. Vielmehr soll jedermann wissen, daß es ihm ohne Gefahr der Seligkeit frei steht, beides zu meinen zu denken und zu glauben, weil hier keine Glaubensnotwendigkeit vorliegt.